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Privathaus Kirchdorf
Das HangHaus steht in der nordöstlichen Ecke der Parzelle, es wird dort sozusagen in den Hang hineingesetzt. Das ansteigende Terrain und die polygonale Form dienen als Generatoren für das Haus und geben diesem den besonderen Charakter. Volle und leere Körper werden senkrecht aus dem Terrain extrudiert und oben unterschiedlich abgeschnitten. Die terrassierte Umgebung erweitert das Haus maximal; es entstehen verschiedene Aussenräume mit unterschiedlichen Qualitäten. Im Inneren wie im Äusseren ist der Raum fliessend und doch klar zoniert. Die daraus resultierenden Raumbeziehungen sind komplex und überraschend.
Die Erschliessungszone ist wichtiger Bestandteil des Hauses und ergänzt das Raumprogramm mit einem grossen Garderobenbereich, Entree, Halle, Büro und Bibliothek. So gesehen gibt es keinen Gang, sondern nur Nutzräume.
| Projekt | Privathaus Kirchdorf |
| Kurzbeschrieb | Neubau EFH |
| Form | Neubau |
| Nutzung | Wohnen |
| Bauherrschaft | Privat |
| Ort | 5416 Kirchdorf |
| Auftragsart | D |
| Zeitraum | 2007–2010 |
| Leistungsphasen | alle |
| Bauingenieurwesen | MWV Bauingenieure AG Baden |
| HLKS-Planung | Wittwer Krebs Engineering GmbH Brugg |
| Elektroplanung | Jan F. Jungblut Hausen |
| Bauphysik | Zimmermann + Leuthe GmbH Aetigkofen |
| Bild | Reinhard Zimmermann Baar |