414
Privathaus Villigen
Das Haus steht auf einem aussergewöhnlich grossen Grundstück am Rand des Dorfes; es ist aus mehreren Perspektiven von weit her sichtbar. Gemäss privatem Gestaltungsplan finden noch zwei weitere, gleich grosse Baukuben Platz.
Ein ausschlaggebender Entwurfsgedanke basiert auf dem Film der Wahrnehmung des Gebäudes aus verschiedenen Distanzen bis hin zu dem Begehen und Erleben der inneren Raumfolgen und den wiederum hinausschauenden Aussichten in die speziellen Landschaftsräume.
Auf diesem Annäherungsweg ist das Haus zuerst von weitem gesehen ein präziser Körper, beim progressiven Näherkommen zeigen sich die schwarz-weiss Öffnungen, die Dinge werden erkennbarer, Leibungsfarben und Stücke von grünen Glasbrüstungselementen machen das Haus farbig, einige Öffnungen zeigen sich verglast, andere nicht. Orthogonal geschaut, sieht man bei günstigem Licht schräg durch das ganze Haus hindurch.
| Projekt | Privathaus Villigen |
| Kurzbeschrieb | Neubau EFH |
| Form | Neubau |
| Nutzung | Wohnen |
| Bauherrschaft | Privat |
| Ort | 5434 Villigen |
| Auftragsart | D |
| Zeitraum | 2002–2005 |
| Leistungsphasen | alle |
| Bauingenieurwesen | W. Herzog AG Möhlin |
| HLKS-Planung | Wittwer Krebs Engineering GmbH Brugg |
| Elektroplanung | Jan F. Jungblut Hausen |
| Beleuchtungsplanung | EE-Design Erwin Egli Basel |
| Akustik | Gandet Akustik Baden |
| Bauphysik | Zimmermann + Leuthe GmbH Aetigkofen |
| Bild | Reinhard Zimmermann Baar |